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Hier finden Sie meinen Stoffverteilerplan und den Lehrplan für das Fach Qualitätsmanagement und Kundenservice für Kfz-Mechaniker, dazu weitere Unterrichtsunterlagen.

Stand: 08.05.2009 - - Sie sind hier: www.ulrich-rapp.deÜbersicht KlassenÜbersicht Kfz ⇒ Diese Seite

Lehrplan und Stoffverteilerplan für das Fach QuK (Qualitätsmanagement und Kundenservice)

Lehrplan im Fach QuK

Der vorliegende Lehrplan für das Fach Qualitätsmanagement und Kundenservice ist ein Auszug aus dem Lehrplan. Er wurde eingescannt, per OCR übersetzt und dann manuell formatiert. Natürlich kann ich für die Richtigkeit und Vollständigkeit des Textes nicht garantieren.
Vollständige Lehrpläne können Sie beziehen beim Neckar-Verlag, 78045 Villingen-Schwenningen, Tel.: 07721/8987.

Qualitätsmanagement und Kundenservice

Schulversuch vom 1997 in Baden-Württemberg, der Lehrplan tritt mit Wirkung vom 1. August 1997 in Kraft.

Zusatzqualifikation für leistungsstärkere Automobilmechaniker / Automobilmechanikerinnen und Kraftfahrzeugmechaniker / Kraftfahrzeugmechanikerinnen

Vorbemerkungen

Das Fach Qualitätsmanagement und Kundenservice ist auf die Erfordernisse von Automobilmechanikern. und Kraftfahrzeugmechanikern ausgerichtet.

Der Lehrplan gibt die Möglichkeit, mit der Vermittlung der Inhalte schon in der Gewerblichen Einjährigen Berufsfachschule im Rahmen des Wahlpflichtunterrichts zu beginnen. Aus fachlicher Sicht ist es jedoch empfehlenswert, die Inhalte erst in den Fachstufen zu vermitteln. Der Unterricht wendet sich an leistungsstärkere Schüler.

Im Fach Qualitätsmanagement und Kundenservice erhalten die Schüler einen Einblick über das zeitgemäße Management eines modern geführten Kfz-Betriebes. Dies umfasst betriebliche Maßnahmen des Umweltschutzes, den Einsatz der EDV und qualitätssichernde Maßnahmen durch das Qualitätsmanagement-System. Darüber hinaus erhalten die Schüler im Teilbereich Kundenservice die erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten, um als Repräsentant des Betriebes gegenüber dem Kunden korrekt auftreten zu können.

Das Fach Qualitätsmanagement und Kundenservice gliedert sich in vier Teilbereiche: Kundenservice, EDV-Auftragsbearbeitung, Umweltschutz und Qualitätsmanagement.

Diese Inhalte sollten vorwiegend in schüleraktiven Unterrichtsformen umgesetzt werden, wie zum Beispiel Gruppenarbeit, Rollenspiele, Interviews, Projekte, Betriebserkundigungen, usw. Auf diese Weise wird die sprachliche Ausdrucksfähigkeit und die Sozialkompetenz besonders gefördert.

Kundenservice und EDV-Anwendungen im Kfz-Betrieb

Q1.1

Der Kunde im Handwerksbetrieb

18 Stunden

1.1.1 Die Bedeutung einer guten Beziehung zwischen dem Kunden, dem Unternehmen und seinen Mitarbeitern erkennen und beachten Kunde als
- Auftraggeber
- Zahlender für erbrachte Leistungen
- indirekter Arbeitgeber
 
1.1.2 Verschiedene Kundenarten unterscheiden und deren Erwartungen kennen Laufkundschaft
Dauerkundschaft
Stammkundschaft
Großkunden
 
1.1.3 Typische Erwartungen von bestimmten Kunden kennen und die eigene Vorgehensweise daran anpassen Unterscheidung der Kundeninteressen nach
- Alter
- Geschlecht
- Sachkenntnis
- Interessenlage
Fachmann, Laie:
herstellerorientiert, preisbewusst, umweltbewusst, misstrauisch, unentschlossen
1.1.4 Kundenberatung durchführen Bei Reparaturarbeiten und Dienstleistungen
- Umfang
- Aufwand
- Kosten
Rollenspiele, Ehrlichkeit der Aussage
    Bei Verkauf von Waren und Ersatzteilen
- technische Besonderheiten
- Lebensdauer
- Vor- und Nachteile
Sicherheit der Kosten, der Beratung
1.1.5 Die Zusammensetzung der Kosten im Kfz-Betrieb darstellen und erläutern Fertigungslohnkosten
Gemeinkosten
Anteil an Kundenaufträgen, internen Aufträgen, Werkstattaufträgen
Hilfslöhne, Gehälter, soziale Aufwendungen, Raumkosten, Energiekosten, Gemeinkostenmaterial, Steuern, Gebühren, Verwaltungskosten
    Gewinnzuschlag
Stundenverrechnungssatz
Lagerkalkulationsfaktor
Kostenindex
Vgl. Lehrplan Wirtschaftskunde

Q1.2

Der Umgang mit dem Kunden

12 Stunden

1.2.1 Verhaltensregeln beim Kundenkontakt anwenden können Umgangsformen bei
- Fahrzeugannahme
- Fahrzeugübergabe
- Rückfragen
- Reklamationen
Kunde als "König"
Rollenspiele mit Videoaufzeichnung und anschließender Auswertung
1.2.2 Sprech- und Ausdrucksverhalten beim Umgang mit Kunden entwickeln Funktion der Sprache
Bedeutung sprachlicher Mittel
Körpersprache
Z.B. Monolog, Dialog, Diskussion
Z.B. Ausdrucksfähigkeit, Aussprache, Lautstärke, Sprechgeschwindigkeit, Sprechpausen, Stimmgebung, Stimmhöhe, Atemtechnik
1.2.3 Sprachliche Mittel in konkreten Situationen anwenden und üben Beratungsgespräch
Telefongespräch
Reklamation
Auftragsannahme
Auftragsabwicklung
Rollenspiele mit Videoaufzeichnung und anschließender Auswertung

Q1.3

Branchenspezifische Software

6 Stunden

1.3.1 Mit branchenspezifischer Software umgehen Benutzeroberfläche Freie und firmenspezifische Programme

Q1.4

Auftragsbearbeitung

12 Stunden

1.4.1 Kundendaten bearbeiten Kundenstamm
Fahrzeugstamm
Anlegen, ändern, löschen
Kundenbetreuung, z.B. Termine für AU, HU, Glückwünsche, Werbung
Anlegen, ändern, löschen
1.4.2 Kundenaufträge abwickeln Kostenvoranschlag
Reparaturauftrag
Rechnungserstellung
AW-Bedarf (Werksvorgabe, individuelle Vorgabe), Ersatzteilpreise
Belegerfassung

Q1.5

Lagerverwaltung

12 Stunden

1.5.1 Den Lagerbestand verändern Bestand
Entnahme
Zugang
Inventur
Barverkauf, Lieferschein, Werkstattabgabe
Bestellung, Lieferanten, Etikettierung, Lagerort

Q2.1

Umweltschutz

15 Stunden

2.1.1 Die Notwendigkeit des Umweltschutzes begreifen Umgang mit Reststoffen, Abfällen
- Vermeidung
- Verwertung
- Entsorgung
 
2.1.2 Die betriebliche Struktur des Umweltschutzes kennen Organisation
- Zuständigkeiten
Haftung
- Unternehmensleitung
- Beauftragter
Folgen von Pflichtverletzungen
Betriebsbesichtigung
2.1.3 Umweltschutzgesetze und Verordnungen auf Kfz-spezifische Problemstoffe anwenden können Gasförmige Stoffe
Flüssige Stoffe
Feste Stoffe
Z.B. Abgase, Schweißdämpfe, Lösungsmitteldämpfe, usw.
Z.B. Öle, Kraftstoffe, Kältemittel, Kühlflüssigkeiten
Z.B. Filter, Hilfs- und Betriebsmittel, Kunststoffe
2.1.4 Den Entsorgungsvorgang Kfz-spezifischer Problemstoffe kennen Sammlung
- Reststoffbehälter
- Behälterkennzeichnung
Einsatz von Computerprogrammen
    Entsorgung
- Entsorgungsnachweis
- Begleitschein
- Übernahmeschein
Abfall-Reststoffüberwachungsverordnung, Altölverordnung, Gefahrstoffverordnung. Gefahrgutverordnung
2.1.5 Behandlung und Ableitung von Abwasser kennen Abwasseranfallstellen
Abwasserbehandlungsmaßnahmen
Abwasserverhütung
Entwässerungsplan
Wasserhaushalts-, Landeswassergesetz, kornmunale Satzungen, z.B. Handbuch: Wasser 5, Band 3
Landesanstalt für Umweltschutz, Karlsruhe (LfU)

Q2.2

Qualitätsmerkmale

8 Stunden

2.2.1 Die Grobstruktur der Qualitätsnormung erfassen DIN EN ISO 9000 ff  
2.2.2 Die inhaltliche Bedeutung von Qualität erfassen Qualitätsbegriffe
Qualitätssicherung
Qualitätskosten
Q-Planung, Q-Lenkung, Q-Prüfung

Q2.3

Qualität im Kfz-Betrieb

10 Stunden

2.3.1 Qualitätsmanagementelemente in einem Kfz-Betrieb kennen Verantwortung der obersten Leitung
Erscheinungsbild
- des Betriebes
- der Mitarbeiter
- des Produktes
Z.B. optische Ästhetik, Kundensitzecke, Cafeteria,Sauberkeit auf dem Betriebsgelände u. ä.
Z.B. saubere Kleidung, Namensschilder für Kundenkontaktpersonen
Sauberkeit der Bedienelemente bei Fahrzeugübergabe, z.B. Lenkrad, Schalthebel, Schalter
    Identifikation
- der Mitarbeiter mit dem Betrieb
- des Produktes mit dem Betrieb
 
    Prozesslenkung Z.B. Planungssystem für Voranmeldung / Tagesdisposition
    Rückverfolgung von Arbeitsabläufen
- Lenkung fehlerhafter Produkte
Z.B. Aufbewahrung und Identifikation von Gewährleistungsteilen, Prüfung von extern eingekauften Teilen, Endprüfung bei Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten
    Schulung Z.B. Verantwortliche Person,. Aufzeichnungen über Ausbildungsstand, Ermittlung von Schulungsbedarf
    Umweltschutz Z.B. Verantwortlicher für Umweltschutz, Entsorgungskonzept
    Arbeitssicherheit Z.B. Sicherheitsbeauftragter, regelmäßige Belehrung über UVV
2.3.2 Qualitätsmanagementelemente zur Betriebsfunktion kennen Verträge
- Dokumentation der Inhalte
- Prüfung der Inhalte
Siehe ZDK-Leitfaden zur Einführung von QS-Systemen
    Interne Qualitätsaudits Z.B. Überprüfung, ob Vorgaben eingehalten werden
    Korrekturmaßnahmen am QM-System Z.B. Erfassung von Kundenbeschwerden, ggf. Veränderung von Kompetenzen
    Prüfungen Z.B. Geräte- und Werkzeugüberprüfung
    Prüfmittel Z.B. Prüfbuch für Prüfmittel, die der Prüfmittelüberwachung unterliegen
    Lenkung der Dokumente und Daten Z.B. Aufbewahrungszeiträume für Geschäftsunterlagen, Pflege (Aktualität)

Q2.4

Betriebsstruktur

15 Stunden

2.4.1 Die Gestaltung eines Betriebes exemplarisch kennen lernen Einfahrt
Kundenparkplatz
Sozialräume
Z.B. Betriebsbesichtigung
2.4.2 Die Gliederung eines Betriebes kennen lernen Auftragsannahme
Verkauf
- Ausstellungsraume
- Ausstellungsflächen
Z.B. Teile. Zubehör, Neuwagen, Gebrauchtwagen
    Werkstatt Z.B. Kundendienstbereich, Diagnose, Reparatur, Waschhalle, Teilelager, Schadstofflager
    Verwaltung  
2.4.3 Die Organisationsstruktur eines Betriebes erfassen Verwaltung
Verkauf
Z.B. Darstellung im Organigrammen
Z.B. Neu-, Gebrauchtwagen, Teile und Zubehör, Mietwagen
    Kundendienst Z.B. Auftragsannahme, Werkstatt, Teilelager
2.4.4 Den Organisationsplan eines Betriebes und den Tätigkeits- und Aufgabenbereich der Mitarbeiter kennen Stellenbeschreibungen von
- Betriebsleiter
- Verkaufsleiter
- Kundendienstleiter
Z.B. KD-Meister, Werkstattmeister, Servicetechniker; Teileleiter

Q2.5

Der Mitarbeiter als Eckpfeiler des QM-Systems

12 Stunden

2.5.1 Die Bedeutung des persönlichen Erscheinungsbildes des Mitarbeiters als Repräsentant des Betriebes kennen Mitarbeiter
- Zuverlässigkeit
- Erscheinungsbild
- Sauberkeit am Arbeitsplatz
- Auftreten
- Kontakfähigkeit
 
2.5.2 Die Bedeutung der Arbeitsausführung erkennen und beachten Qualität als Arbeitsprinzip
- Sauberkeit
Z.B. im Betrieb, am Kundenfahrzeug
    - Zuverlässigkeit
- Termintreue
- Garantie für geleistete Arbeit
- Umweltgerechte Arbeitseinstellung
Z.B. Lebensgefahr bei fehlerhafter Wartung und Reparatur an sicherheitsrelevanten Bauteilen
2.5.3 Gewissenhafte, eigenständige Mitarbeit als unverzichtbares Element des QM Systems erkennen Arbeitseinstellung
- des Vorgesetzten
- des Mitarbeiters
Z.B. Grundsatz Vorgabe vorgeben
Z.B. Tätigkeit nicht nur können, sondern können und wollen
    Imageanalyse Z.B. Ergebnisbesprechung mit Zielfestlegungen
    Informationsaustausch
- regelmäßig
- wechselseitig
Z.B. Gruppengespräche, interne Mitarbeiteraudits

Stoffverteilerplan der Quk-Gruppen in der Kfz-Abteilung

Block- woche

LPE
Zeit

R2PW (2. Lehrjahr)

LPE
Zeit

R3PW (3. Lehrjahr)

1 2.2.2
2h
Der Kunde ist König
Zweck, Bedeutung und Definition von Qualität verstehen
1.3.1
2/3h
Werbas
Allgemeines, Personalstamm
2 2.4
2h
Betriebsablauf analysieren
Brainstorming, Strukturierung,
1.4.1
2/3h
Werbas
Kunden- und Fahrzeugstamm bearbeiten
3 2.4
2h
Betriebsablauf präsentieren 1.4.2
2/3h
Werbas
Auftragsbearbeitung
4 2.4
2h
Betriebsablauf präsentieren 1.4.2
2/3h
Werbas
Kostenvoranschlag, Rechnung
5 2.2.1
2h
Qualitätsregelkreis
vernetzte Regelkreise in Analogie zu technischen Regelkreisen und zur Vorbereitung der nächsten Stunde und KVP
1.5
2/3h
Werbas
Lagerverwaltung
6 2.2.1
2h
wie QM am Leben halten? (Bürokratie)
durchdachte Betriebs- organisation, nachvollziebare Anweisungen, Personal schulen und motivieren, Abweichungen feststellen
1.5
2/3h
Werbas
Lagerverwaltung
7 2.2.1
2h
QM als Hilfsmittel
Wesen eines QM-Systems: bewährte Management- methoden systematisch einsetzen
1.4.1
2/3h
Werbas
Kundenstamm betreuen
8 2.2.1
2h
Grobstruktur der DIN 9000
Zertifzierung, Audit
2h KA
9 2.3
2h
QM-Elemente
Umsetzung im Kfz-Betrieb zuordnen
2.4
2/3h
Betriebsbesichtigung vorbereiten
10 2.3
2h
QM-Elemente präsentieren 2.4
2/3h
Betriebsbesichtigung
11 2.3
2h
QM-Elemente präsentieren 2.4
2/3h
Betriebsbesichtigung nachbereiten
12 2h KA 2/3h Gesamtwiederholung vor der Abschlussprüfung

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