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Hier finden Sie die Beschreibung eines ISDN-Anschluss (Vernetzung, Installation, Einrichtung, Anschluss, Konfiguration) von PC's mit einer Eumex 704PC LAN, so weit es bei mir gelungen ist.

Stand: 10.05.2009 - - Sie sind hier: www.ulrich-rapp.deUnterrichtsstoffComputertechnikEumex

ISDN-Anschluss und lokales Netzwerk mittels Eumex 704PC LAN

0. Einführung und Links

Auf dieser Seite schildere ich, wie ich meine Computer an die Telefonanlage für T-ISDN und T-DSL mit IP-Router und PC-Netzwerk "Eumex 704PC LAN" angeschlossen habe habe (soweit es mir gelungen ist). Der Anschluss der Anlage ans Telefonnetz ist nicht Teil dieser Beschreibung.

Die Beschreibung erscheint mir nötig, weil die Bedienungsanleitung der Deutschen Telekom keine Installation des LAN vorsieht. Die dazu nötigen Informationen sind in einer Liesmich-Datei versteckt, die ausgesprochen lieblos geschrieben es. Und der "Service" der Deutschen Telekom ist kostenpflichtig - "non olet".

Alle Schilderungen beziehen sich auf meine Anlage, für andere Konfigurationen mögen sie als Hinweise dienen. Natürlich kann ich keine Garantie auf die Angaben geben. Ergänzungen nehme ich gerne entgegen, Anfragen weniger, denn ich bin kein Profi und habe mich auch nur durchgewurstelt. Dabei haben mir die folgenden Beiträge geholfen, für die ich danke:

Wenn ich jedes Menü als Bild eingesetze, ergibt dies sehr lange Ladezeiten. Deshalb habe ich große Bilder entfernt, wenn sie keine Besonderheiten enthalten. Man kann sie bei Interesse aber mit dem Button "Fenster anzeigen" aufrufen.

0.1 Meine Systemvoraussetzungen

Zunächst wollte ich 2 Rechner über die Eumex-Anlage ans ISDN-Netz anschließen. Ein Rechner läuft unter Win98, der andere unter WinNT. Später kam ein Rechner mit WinXP hinzu.

Die Eumex-Anlage kann über USB und Ethernet angeschlossen werden, je ein USB-Kabel und eine Ethernet-Karte wird mitgeliefert.

Da USB-Kabel nicht sehr lang sein dürfen, traf es sich gut, dass ich die Eumex-Anlage in der Nähe des Win98-Rechners mit USB-Anschluss positionieren konnte. Der andere Rechner sollte per Ethernet-Kabel angeschlossen werden.

1. Installation über USB unter Win98

Eumex Startfenster Die Installation des Win98-Rechners mit USB machte bei mir keine Probleme: Eumex 704PC LAN Anwendersoftware aufspielen, USB-Kabel einstecken, fertig. Mit der vollständigen Installation war es möglich, die Eumex-Anlage auch für das Telefonieren zu konfigurieren.

Die interessanten Informationen finden Sie im folgenden Kapitel "LAN und WinNT".

2. Installation über LAN unter WinNT

Die Installation über LAN und WinNT ließ sich fast genauso einfach an, aber die Vorfreude verging schnell. Die LAN-Verbindung funktionierte nur Tage, dann ging nichts mehr (Januar 2002). Aus Zeitgründen habe ich meinen Rechner wieder ans Modem angeschlossen und ließ den Anschluss ein halbes Jahr liegen (bis August 2002). Der Rechner mir USB-Anschluss funktionierte in dieser Zeit problemlos.
Nach der Installation gab es einige Tage, an denen sich der Router zwar noch einwählte (Gebühren !), aber keine Verbindung ins Internet zustande brachte. Zuletzt wurde es so schlimm, dass ich wieder Modems installierte... (Dezember 2002 = aktueller Stand) und das Netzwerk abhängte wegen der Gebühren.

Im folgenden finden Sie die Zusammenfassung des zeitweise erfolgreichen Installationsversuches vom August 2002.

2.1 Datensicherung

Man kann nicht oft genug erinnern, dass man seine Daten sichert, bevor man Änderungen vornimmt.

2.2 Deinstallation von Netzwerkarte und Eumex-Software

Ich beginne mit dem Kapitel "Deinstallation" bevor ich die Installation schildere, weil normale Menschen erst zum Handbuch greifen, wenn gar nichts mehr geht;-) und dann den Ursprungszustand wieder herstellen möchten. Dies soll in diesem Kapitel beschrieben werden.
Tatsächlich macht die Eumex-Software Probleme, wenn man versucht, sie zweimal zu installieren, ohne sie zwischendurch zu löschen.

  1. Button: Fenster anzeigen Die Netzwerkkarte kann man über die Systemsteuerung abmelden. Wählen Sie
    Start - Systemsteuerung - Netzwerk - Netzwerkkarte
    Netzwerkkarte auswählen
    Entfernen
  2. Button: Fenster anzeigen Die Eumex-Software kann mit ihrem eigenen Deinstallationprogramm entfernt werden, das sich über das Startmenu aufrufen lässt. Erschrecken Sie nicht, wenn die Deinstallation unter WinNT jedesmal einen Bluescreen oder einen ähnlichen Herzstillmacher produziert. Bei mir ist WinNT immer wieder gestartet - bisher jedenfalls...(mühsames Grinsen)
    Button: Fenster anzeigen Sollte das Deinstallationsprogramm mal nicht vorhanden sein (sowas gibt's tatsächlich..!?), kann man die Eumex-Software auch mit der Deinstallationroutine in der Systemsteuerung durchführen.
    Sytemsteuerung - Software - Telekom Eumex 704PC LAN - Hinzufügen/Entfernen
    In dieser Variante gibt es wenigstens keinen Bluescreen.

    Wenn es "wider Erwarten" (Bedienungsanleitung der Deutschen Telekom) Probleme nach der Deinstallation gäbe, solle die Beseitigung der Registry-Einträge helfen. Dies könne man durchführen mit dem Programm
    C/cleanreg.exe
    das sich auf der Eumex-CD befindet. "CD" steht natürlich für den Laufwerksbuchstaben des CD-ROM-Laufwerkes. Nach der Eumex-Bedienungsanleitung scheint es wichtig zu sein, dass alle ISDN-Anwendungen vor der Installation der Eumex-Software gelöscht werden.

2.3 Hardware-Verbindung für das LAN herstellen

LAN heißt Local Area Network und meint das heimische Netzwerk.

Mit meiner Eumex-Anlage wurde eine Ethernetkarte AT-2500TX von Allied Telesyn geliefert, auf die sich die folgenden Hinweise beziehen. Die zur Installation notwendige Software liegt als Diskette ebenfalls bei. Man kann die Software aber auch bei www.alliedtelesyn.com herunter ziehen. Damit hat man auf jeden Fall die neueste Version.
(Der Link zu Allied Telesyn ist nicht automatisiert, weil er beim Linktest immer Ärger macht.)

Netzwerkkarte einbauen und testen

Die Ethernetkarte AT-2500TX wird in einem PCI-Steckplatz eingesteckt und über ein mindestens 4-adriges Kabel mit RJ45-Steckern mit der Eumex-Anlage verbunden. In der Testphase verwendet man am besten ein (ziemlich teures, deshalb kurzes) fertig konfektioniertes Kabel, um zusätzliche Fehlerquellen zu vermeiden. Es ist aber auch möglich, das Kabel aus Meterware und billigen RJ45-Steckern selbst zu basteln. Dazu benötigt man keine teure Crimp-Zange. Wenn man den einen oder anderen (billigen) Stecker Verlust akzeptiert, kann man die Kontakte einzeln mit einen Schraubenzieher eindrücken !

Bei korrekter Verbindung leuchtet an der Ethernet-Karte das grüne LED "LNK 10 MB/s" und an der Eumex-Anlage das grüne LED "LAN1" oder "LAN2" oder..

Man kann die Netzwerkkarte auch mit dem DOS-Programm setup25.exe auf der beiliegenden Diskette testen und einige Einstellungen, z.B. der Übertragungsrate, vornehmen. Ich weiß aber nicht, ob es funktioniert, und ich habe es nicht geschafft, die Verbindung zur Eumex mit dieser Software zu testen. Das Programm setup25.exe läuft nicht von Windows aus, sondern man muss es unter DOS starten

Treiber für die Netzwerkkarte installieren

  1. Button: Fenster anzeigen Unter WinNT installiert man die Treiber über die Systemsteuerung
    Systemsteuerung - Netzwerk - Netzwerkkarte - Hinzufügen
  2. Netzwerkarte auswählen Zur Auswahl der Netzwerkkarte kümmern Sie sich nicht um die vorgeschlagenen Netzwerkkarten, sondern Sie wählen
    Diskette
  3. Button: Fenster anzeigen Legen Sie die Diskette ein, die der Netzwerkkarte beilag oder die Sie beim Hersteller herunter geladen haben.
    Geben Sie den Fundort der Diskette an, meist A:/,
    und bestätigen Sie OK.
  4. OEM-Option auswählen Unter OEM-Option wählen Sie Ihre Netzwerkkarte aus. Bei der Software für die AT-2500TX ist sie bereits vorgegeben.

Button: Fenster anzeigenDie Eingaben 5 bis 7 können nachträglich korrigiert werden unter
Systemsteuerung - Netzwerk - Netzwerkkarte - Eigenschaften
Dieses Fenster ist nicht Teil der Installationsroutine.

  1. Duplex ModeDuplexmode = Wichtig: Die Ethernetkarte AT-2500TX von Allied Telesyn unterstützt 100Mb/s, aber die Eumex-Anlage der Deutschen Telekom schafft nur 10Mb/s. Deshalb muss die Netzwerkkarte künstlich ausgebremst werden.
    Wählen Sie:
    10Mb / Full Duplex
  2. Button: Fenster anzeigenNetwork Address LAA (was ist das?) kann übersprungen werden:
    Skip
  3. Button: Fenster anzeigen Auch Early TX Threashold kann übersprungen werden.
    Skip

    Die Älteren erinnern sich sicher noch an Skippy:-)
  4. Netzwerk-Protokolle Für Netzwerk-Protokolle wählen Sie das
    TCP/IP-Protokoll

    Soweit ich das verstanden habe, stören weitere Protokolle nur. Laut Liesmich-Datei der Eumex-Installationssoftware müssen bestimmte Protokolle sogar gelöscht werden.

    Die Eingabe 8 kann nachträglich geändert werden unter
    Systemsteuerung - Netzwerk - Protokolle

    Die Eingaben 9 bis 12 können nachträglich geändert werden unter
    Systemsteuerung - Netzwerk - Protokolle - Eigenschaften
  5. Protokolle IP-AdressenIP-Adresse = Wichtig: Die Vorgabe ist hier zunächst DHCP, was bedeutet, dass der Router (Eumex-Anlage) dem Client (angeschlossener Rechner) eine IP-Adresse zuweist. Wenn das funktioniert, ist es schön, denn weitere Angaben sind dann nicht nötig.
    Unter NT hat diese Einstellung bei mir leider nicht funktioniert, sondern den Rechner auf Schneckentempo gedrosselt. Er hat sich nämlich fast nur noch mit Router beschäftigt. Das hat man sofort beim Starten von Windows gemerkt, weil die üblichen Klänge beim Windowsstart stark in die Länge gezogen waren. Deshalb musste ich feste IP-Adressen angegeben.
    Umgekehrt hatte ich beim Anschluss eines dritten Rechners schon einen IP-Adressenkonflikt, der mit der der Einstellund "IP-Adresse von einem DHCP-Server beziehen" schnell und elegant behoben war.
    Die Einstellungen gelten nur für den ersten Rechner, der über LAN angeschlossen wird. Für die nächsten Rechner muss die IP-Adresse an der letzten Stelle (hier 1) geändert werden, die Werte dürfen zwischen 1 und 249 betragen.
    Die Subnet-Mask ist eine Vorgabe der Eumex-Angabe und muss nicht geändert werden.
    Das Standard-Gateway ist die IP-Adresse der Eumex-Anlage und darf nicht verändert werden.
  6. TCP/IP DNS Der Domain Name Server (DNS) muss wiederum die IP-Adresse des Routers (Eumex) enthalten.
  7. Button: Fenster anzeigen Eigenschaften von Microsoft TCP/IP - WINS
    Die Werte werden von der Systemsteuerung vorgegeben und brauchen nicht geändert zu werden.
  8. Button: Fenster anzeigen Eigenschaften von Microsoft TCP/IP - Routing
    Die Werte werden von der Systemsteuerung vorgegeben und brauchen nicht geändert zu werden.
  9. Button: Fenster anzeigen Nach dem üblichen Neustart sollte die Installation der Netzwerkkarte abgeschlossen sein.

Netzwerkverbindung testen und Eumex-Anlage konfigurieren

Nachdem die Netzwerkverbindung hergestellt ist, kann die Eumex-Anlage mit einem Browser konfiguriert werden. Diese Funktion kann man benutzen, um die Netzwerkverbindung zu testen.

  1. Starten Sie einen Browser
  2. Geben Sie die IP-Adresse der Eumex-Anlage ein. Es genügt auch, "Eumex" als Adresse einzugeben.
    - http://192.168.69.254 oder
    - http://eumex
  3. Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein. In der Grundeinstellung ist der Benutzername leer und das Passwort heißt "0000".
  4. Sie können die Eumex-Anlage jetzt konfigurieren.

2.4 Eumex-Software installieren

Wenn Sie nur surfen wollen, ist die Eumex-Software wahrscheinlich nicht unbedingt nötig (siehe letzter Punkt direkt darüber).

  1. Das Installationsprogramm der Eumex-Software startet mit Einlegen der CD. Wenn nicht, muss man nachhelfen mitEumex Expressinstallation
    C/setup.exe
    In "C/" wird natürlich der Laufwerksbuchstabe Ihres CD-ROM-Laufwerkes eingesetzt, z.B. "E:/".

    Da ich zunächst nur die Software für den Internetzugang und das Netzwerk installieren wollte, wählte ich die Expressinstallation
    Beschreibung der Expressinstallation Das muss man allerdings blind wählen. Die Software der Deutschen Telekom zeigt die Beschreibung (siehe Bild) nämlich erst an, nachdem man es gewählt hat...
  2. Nach der üblichen Anzeige des Lizenzvertrages, der angenommen werden muss, folgt noch eine Warnung vor bereits vorhandenen ISDN-Installationen. Wen es betrifft, der sollte es lesen.
  3. Button: Fenster anzeigen Die IP-Adresse der TK-Anlage (Eumex) wird vorgegeben und muss akzeptiert werden.
    192.168.69.254
    Ich glaube, die Adresse wird aus der vorausgegangenen Installation der Netzwerkkarte übernommen.
  4. Button: Fenster anzeigen Als Setup-Typ wählen Normalbürger
    Treiberinstallation vollständig.
  5. Button: Fenster anzeigen Zur Computeridentifikation im Netzwerk übernehmen Sie sicherheitshalber die Vorgaben, die übrigens den Angaben aus dem Punkt 2.3.10 dieser Seite entsprechen.

    Der Hinweis unter den Eingaben: "Wenn Sie Ihrem PC..." wäre sehr wichtig, wenn wir das nicht schon erledigt hätten.
  6. Button: Fenster anzeigen Den Kopiervorgang starten Sie, nachdem Sie die Zusammenfassung im letzten Fenster bestätigt haben mit
    Weiter

2.5 Fehlermeldungen

  1. Button: Fenster anzeigen "Während des Kopiervorganges ist folgender Fehler aufgetreten: -155
    Komponente: TAPI
    Programmgruppe: TAPI
    usw. "
    Diese Fehlermeldung hängt mit einer früheren Installation von Eumex zusammen, denn sie taucht nicht mehr auf, wenn man Eumex deinstalliert und anschließend wieder installiert (siehe oben).
  2. "Nach der Installation kann keine Verbindung zur Anlage hergestellt werden."
    Diese Fehlermeldung tauchte bei mir auf, vermutlich weil noch keine Netzwerkkarte installiert war.

2.6 Service-Pack installieren

Die Bedienungsanleitung weist darauf hin, dass nach der Installation der Eumex-Software das aktuelle Service-Pack wieder aufgespielt werden muss.

3 Installation über LAN und WinXP

Die Installation der Eumex unter WinXP auf einem Rechner mit Onboard-Ethernet-Anschluss funktioniert relativ problemlos. Am einfachsten geht es bei meinem Rechner, wenn ich die Installation der Netzwerkkarte der Eumex-Software überlasse. Dazu überspringt man entweder bei der Installation von WinXP die Netzwerkkarte, oder man deinstalliert sie nachträglich. Den Rest erledigt die Eumex-Software alleine.

3.1 Datensicherung

Man kann nicht oft genug erinnern, dass man seine Daten sichert, bevor man Änderungen vornimmt.

3.2 Deinstallation von Netzwerkarte und Eumex-Software

Auch hier beginne ich mit dem Kapitel "Deinstallation", damit man beim Ursprungszustand beginnen kann.

  1. Die Netzwerkkarte kann man über die Systemsteuerung deinstallieren. Wählen SieWinXP: Netzwerkkarte deinstallieren
    Start - Systemsteuerung - System - Hardware - Gerätemanager - Netzwerkadapter
    Klicken Sie mit der rechten Maustaste nacheinander auf jede Netzwerkkarte, und wählen Sie
    Deinstallieren
  2. Die Eumex-Software kann mit der Deinstallationroutine in der Systemsteuerung entfernen.
    Start - Sytemsteuerung - Software - Eumex 704PC LAN - Hinzufügen/Entfernen

  3. Wenn es "wider Erwarten" (Bedienungsanleitung der Deutschen Telekom) Probleme nach der Deinstallation gäbe, solle die Beseitigung der Registry-Einträge helfen. Dies könne man durchführen mit dem Programm
    C/cleanreg.exe
    das sich auf der Eumex-CD befindet. Bei der Installation der Eumex-Software weist die Deutsche Telekom aber darauf hin, dass sie für der Verwendung von cleanreg.exe keine Garantie übernehme. Deshalb würde ich es nur dann einsetzen, wenn es wirklich Probleme gibt. "CD" steht natürlich für den Laufwerksbuchstaben des CD-ROM-Laufwerkes.

3.3 Hardware-Verbindung für das LAN herstellen

Dieses Kapitel entfällt für mich, weil meiner neuere Rechner einen Onboard-Ethernet-Anschluss hat und alle Kabel schon verlegt sind ( s.o.). Wie man sie einsteckt, muss ich wohl nicht beschreiben:-)

3.4 Eumex-Software installieren

Die Installation der Eumex-Software funktioniert wie oben bei WinNT. Bei mir genügte es, sich durchzuklicken.

Nach der Installation der Software, Neustart des Rechners und Installation des Internet-Zuganges funktioniert der Intertzugang.

4. Sicherheit

4.1 Router sperren

Symbol HomeNetControl mit bestehender Verbindung Nachdem die Eumex-Software installiert ist, startet eine Internetverbindung automatisch wenn ein Browser gestartet wird. Es ist nicht mehr nötig, selbst eine DFÜ-Verbindung herzustellen. Eine aktive Verbindung wird angezeigt durch eine grüne Fläche auf dem Symbol der HomeNet Control (Häuschen in der Statusleiste rechts unten, siehe Bild).
Die Verbindung wird automatisch unterbrochen, wenn einige Zeit keine Daten mehr über die Leitung geflossen sind, und sie wird schnell wieder geöffnet, wenn wieder Daten angefordert werden. Das geht ausgesprochen schnell und bequem.

Aber die Bequemlichkeit hat einen hohen Preis. Denn eine Verbindung entsteht oft auch dann, wenn man selbst keine Verbindung gewählt hat ! In diesem Fall hat irgendein Programm die Internetverbindung selbstständig und ungefragt geöffnet.

In der jetzigen Einstellung kann jedes x-beliebige Programm eine Telefonverbindung herstellen - und das ist unverschämt !!

. Selbst wenn ein Anti-Viren-Programm Updates holt will ich gefragt werden ! Wenn Outlook sich alle 10 min einwählt, kann das ganz schön ins Geld gehen.
Und wer garantiert, dass sich nur gutartige Programme ins Netz einwählen, und nicht bösartige Dialer teure 0190-Nummern anwählen?
Die Deutsche Telekom..?

Router entsperren Bisher kenne ich nur ein zuverlässiges Mittel gegen die Versuche von Programmen, sich ungefragt ins Internet einzuwählen: Der Router muss gesperrt sein, wenn man nicht ins Internet möchte.
Der Router ist die Schaltstelle der Eumex-Anlage ins Internet. Zum Sperren und Entsperren des Routers wählt man das Kontextmenü zum Häuschen in der Statusleiste (mit der rechten Maustaste anklicken) und wählt "Router sperren" bzw. "Router entsperren". Vergessen Sie aber nicht, dass eine bestehende Internetverbindung zusätzlich getrennt werden muss.
Das Symbol der HomeNet Control ist rot durchgekreuzt, wenn der Router gesperrt ist.Symbol: gesperrter Router

HomeNetControl Wenn sich jetzt ein Programm ins Internet einwählen will, wird keine Verbindung aufgebaut. Nur HomeNetControl bittet darum, den Router zu entsperren - aber die Software der Deutschen Telekom gibt dem Nutzer keinen Hinweis darauf, welches Programm sich wohin einwählen möchte.

Auf das interne Netzwerk hat die Sperrung des Routers keine Auswirkung.

4.2 Selbst einwählende Programme finden

Wenn man feststellen will, welches Programm eine Verbindung aufbauen will, muss man es tatsächlich einwählen lassen. Dazu muss man den Router entsperren, die HomeNetControl anzeigen lassen und warten...........
bis die HomeNetControl eine Einwahl meldet. Dann muss man "nur noch" feststellen, welches Programm sich einwählen wollte und wie man das verhindern kann.

Meldung: Einwahl durch Browser oder Outlook Die Meldung im Bild rechts "Verbindungsaufbau durch: 192.168.69.1" tritt z.B. auf, wenn Outlook das Email-Postfach abfragt. Das geschieht bei Outlook98 standardmäßig alle 10 min (wenn Outlook läuft). Wenn man dann noch die Standardeinstellung des Eumex-Routers hat (trennt eine Verbindung nach 100 Sekunden), verbrät man pro Stunde ca. 12 (angefangene) Minuten - für einen (!) PC im Netzwerk. Da sollten Sie sich eine Flatrate besorgen oder die automatische Emailabfrage in Outlook abstellen.

Diesselbe Meldung erhält man übrigens auch bei der Einwahl eines Browser.

HomeNetControl meldet eine Einwahl Manchmal zeigt die HomeNetControl hinter "Aufbau zu" die Adresse an, die angewählt wird. Im Bild wurde die Adresse allerdings gelöscht, da sie in meinem Fall offensichtlich nicht für die Einwahlversuche verantwortlich war. Außerdem hat die Einwahladresse manchmal gewechselt. Ich habe aber nicht herausgefunden, wie gerade diese Adressen gespeichert und ausgewählt wurden. Auf jeden Fall waren es Adressen, die ich früher selbst besucht hatte.

Wenn man die Adresse aber als ursächlich für die Einwahlversuche im Verdacht hat, kann man den Verantwortlichen für eine Webseite in ihrem Impressum finden. Wenn das Impressum versteckt oder nicht vorhanden ist, kann man herausfinden, wer den Domainnamen registriert hat. Für deutsche Adressen gibt die DENIC Auskunft. Für die URL im Bild habe ich "Whois Topleveldomain net" gegoogelt, und weiter führende Links bei AT-Web gefunden.

Wichtiger ist es, die Einwahlprogramme auf seinem Rechner zu finden und ihnen den Hals umzudrehen. Dazu kommen alle Programme in Frage, die beim Rechnerstart automatisch gestartet werden.

Die erste Fundstelle für automatisch startende Programme ist die Registry. Starten Sie die Registry mit dem Startsymbol, wählen Sie Ausführen und geben Sie regedit ein.

Die andere Fundstelle für automatisch startende Programme sind die Autostart-Ordner.

Unter den Programmen, die dort automatisch starten, muss man raten oder ausprobieren, welches die selbst Wählenden sind. Erfahrungsgemäß kann man bei dieser Gelegenheit auch viele Programme ausmisten, die nur den Start verzögern und doch nie gebraucht werden. Seien Sie aber vorsichtig: Besonders in der Registry kann man ziemlich viel verbiegen.

In meinem Fall versuchte sich der PC nach jedem Neustart ins Netz einzuwählen mit jeweils unterschiedlichen Adressen. Die Einwahlversuche hörten auf, nachdem einige Einträge aus dem Autostart-Bereich (siehe oben) der Registry entfernt wurden. Damit wurde verhindert, dass die folgenden Programme automatisch gestartet wurden:

In beiden Fällen vermute ich, dass die Programme mit einer Installation des IE und/oder der T-Online-Software eingeschleppt wurden.

4.3 0190-Nummern sperren

Ich empfehle dringend, bei Telekom & Co seine 0190-Nummern sperren zu lassen. Das ist zwar auch nicht sicher, aber sicherer. TDSL-Kunden hätten diesbezüglich nichts zu befürchten, wie mir ein Telekom-Angestellter versicherte.. ich glaube es unbesehen, denn ich habe kein TDSL....

Zum Thema DSL eine Ergänzung von David Lammering:
"Bei DSL wird der Provider am Benutzernamen erkannt, der während der Anmeldung im Internet übertragen wird. Dieser besteht nämlich aus Zugangscode und dem Anbieternamen, etwa Benutzername@Anbieter.de. es ist bei DSL egal, welche Einwahlnummer eingegeben wird, es wird immer das gleiche Netz kontaktiert. Daher ist ein aufwendiger 0190-Schutz nicht notwendig, wenn man die ISDN-Adapter deinstalliert (Systemsteuerung ->System ->Geräte-Manager ->Modems ->alle entfernen)."

Als weitere Ergänzung berichtet Harald Potstada davon, dass er neben DSL auch ISDN zum Faxen benutze und dass ein Dialer diesen ISDN-Kanal gefunden und missbraucht habe. Bei kombinierten Anlage sei der DSL-Schutz folglich nicht umfassend. (02/2003)

5. Was sonst noch zu tun ist

5.1 Aktualisierung der Betriebssoftware

Die Betriebssoftware der Eumex-Anlage ist in der Anlage selbst gespeichert und bestimmt wesentlich die Funktionalität der Anlage. Die Betriebssoftware hat nichts mit der Anwendersoftware zu tun, die auf die Rechner installiert wird.

Ein Blick in die Diskussionsforen offenbart, dass die Betriebssoftware optimierungsbedürftig ist. Deshalb sollte man bei Problemen eine aktuelle Version einspielen.

5.2 Outlook und andere Programme

Viele Programme wie Outlook müssen einzeln darauf hingewiesen werden, dass sie sich zukünftig über LAN und ISDN einwählen sollen.

Button: Fenster anzeigen Bei Outlook 98 geschieht dies unter
Extras - Konten - Eigenschaften - Verbindung - Verbindung: LAN

In der Standardeinstellung wird sich Outlook alle 10 Minuten ins Internet einwählen, um nach Emails zu schauen. Wer keine Flatrate hat, kann diese selbsttätige Einwahl in Outlook abstellen unter
Extras - Optionen - Email-Übertragung - Nachrichteneingang..prüfen: AUS (Häkchen weg).

5.3 Familien bei der Deutschen Telekom

Familien wie meine hatten bei T-Online Frau und Kinder als Mitbenutzer mit eigenen Email-Adressen angemeldet. Jeder Mitbenutzer hatte seinen eigenen Rechner oder wenigstens einen eigenen Telefonbucheintrag, sodass jeder seine Emails sehr einfach abrufen konnte, z.B. mit Outlook. Damit ist es nun dank der Deutschen Telekom vorbei.

Jetzt geht man mit dem Router ins Internet, und der Router meldet sich immer mit denselben Zugangsdaten eines Mitbenutzers an, z.B. Papa = Mitbenutzer #0001. Das gilt auch, wenn Sohn (= Mitbenutzer #0003) mit seinem eigenen Rechner über das Familiennetzwerk ins Netz geht. Beim Surfen spielt das keine Rolle, aber seine elektronische Post kann er so bei der Deutschen Telekom nicht mehr erledigen.
Denn die Deutsche Telekom händigte die Emails nur an den jenigen aus, der sich auch ursprünglich ins Internet eingewählt hat, obwohl alle Zugangsdaten zum Email-Postfach inklusive Passwort nochmals abgefragt werden.

Als Lösung haben wir früher mehrmals täglich die Routereinstellungen geändert, damit sich die Familie abwechselnd als Mitbenutzer #0001, #0002 usw. einwählen kann. Irgendwann ist es uns zu bunt geworden, ich habe meine E-Mail-Adresse geändert und damit meine Frau ihre E-Mails bequem abrufen kann, sind wir nur noch über MItbenutzer #0002 ins Netzt gegangen. Achtung: Kostenfalle: Die Flatrate gilt nur für den Mitbenutzer #0001 ! So etwas nennt man aus Sicht von T-Online vielleicht Lehrgeld, aber aus meiner Sicht total kundenunfreundlich.
Jetzt haben wir keine T-Online-Email-Adressen mehr.

Die Eumex hat die Sache bei mir im August 2005 auf die Spitze getrieben. Sie zeigte zwar an, dass sie sich über Mitbenutzer #0001 eingewählt habe, tat es aber nicht. Das fiel erst auf, als ich mich im Kundencenter einwählen wollte und die Daten des Mitbenutzers #0002 als Auswahl vorgesetzt bekam. Ein halbes Dutzend Telefonate mit verschiedenen überlasteten Hotlines später kam einer auf die Idee, den Mitbenutzer #0001, der schon dastand, nochmal in die Eumex einzutippen und hochzuladen. Da ging es wieder, aber eine Woche Surfen auf Mitbenutzer #0002 wird mir T-Online sicher präsentieren.

Deshalb wird dieses vermutlich mein letzter Eintrag sein. Meinen nächsten Erfahrungsbereicht werde ich von den DSL-Zugängen von 1&1 schreiben. T-Online Ade.

5.4 HomeNetControl frisst Rechenzeit

Im Dauerbetrieb ist festzustellen, dass die HomeNetControl viel Rechenzeit kostet. Wer es genau wissen will, kann es mit dem Taskmanager kontrollieren, aber bei mir wurde der Rechner so stark ausgebremst, dass es unübersehbar war. Ich lasse deshalb die HomeNetControl nicht mehr automatisch starten, sondern erledige das manuell. Das ist zwar wiederum ein Komfortverlust, aber nicht zu vermeiden.
Der automatische Start der HomeNetControl erfolgt aus

Das Einfachste ist es, das Programm aus dem Autostart-Ordner auf den Desktop zu verschieben. Von dort kann man es dann manuell starten.

6. Wenn die Eumex wieder spinnt

Es gehört heute zum guten Ton, dass Elektronik ab und zu spontan die Arbeit verweigert. Dem schließt sich auch die Eumex-Anlage der Deutschen Telekom an.
Die folgenden Schritte würde ich nacheinander ausprobieren, muss aber wiederholen, dass ich keine Garantie für die Richtigkeit oder Vollständigkeit der Angaben übernehmen kann und auch nicht für eventuelle Schäden hafte.

Access Key (mit Link zum Überspringen)

Firefox: [Alt+Umsch+#]
IE: [Alt + #] - Enter
Mac: [Ctrl + #]
Opera: [Umsch+Esc]-#

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Stand: 10.05.2009 --- Diese Seite prüfen:

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