Antiviren-Software F-Secure von ASKNET.de

2012-2013

Vor vielen Jahren wurde mir als PC-Schutz die Software F-Secure empfohlen und ich habe es auf den Rechnern meiner Familie eingeführt. Als Virenschutz mag es ja funktionieren, aber wenn der jährliche Termin zur Verlängerung der Abos nahte, oder eine neue Lizenz für einen neuen PC nötig wurde, hat es mich schon im vorhinein gegraust. Grund dafür war, dass dies nie so funktionierte, wie es sollte, und jedesmal mehrere Stunden Zeit gefressen hat.
Zur Erklärung: Wenn ich eine Software neu installiere, akzeptiere ich schon ein wenig Mühe und Zeitaufwand, aber eine Abo-Verlängerung hat bitte mit wenigen Tastenklicks zu funktionieren - schließlich zahle ich auch ohne Probleme.

Zur Verdeutlichung folgt der aktuelle E-Mail-Verkehr zwi­schen mir und Asknet.
Verdeutlichung 2: Dies ist keine Empfehlung für die Software

Mail vom 09.07.2012 von mir an Asknet

Sehr geehrte Damen und Herren,
meine Kundenummer lautet ..., die zugehörige E-Mail-Adresse ....
Kürzlich hatte ich einen neuen Rechner aufgesetzt und wie gewohnt F-Secure installiert, aus Zeitgründen zunächst ohne Lizenzschlüssel. Nachdem die Testphase mittlerweile fast abgelaufen ist, habe ich gestern den Lizenzschlüssel ... per Copy&Paste eingegeben. Diesen Lizenzschlüssel hatte ich etwa im Februar 2011 bei Ihnen gekauft und er ist sowohl nach meinen Aufzeichnungen als auch nach Angaben auf der Seite https://www.edv-buchversand.de/f-secure/url.php... unbenutzt.
Daraufhin lud F-Secure eine Menge Daten herunter und wollte den Rechner neu gestartet haben. Trotzdem meldete F-Secure weiterhin eine Restlaufzeit von nur 7 Tagen bis zum 15.07.2012 und zeigt gleichzeitig den korrekten Abonnement-Schlüssel an.
Da auf der o.g. Seite der o.g. Schlüssel immer noch als unbenutzt deklariert ist, gab ich ihn heute noch einmal in F-Secure ein. Diesmal wurde er bei der Registrierung nicht akzeptiert mit dem Hinweis, dass der Abonnementschlüssel bereits verwendet werde.
Jetzt stehe ich da mit einem Anti-Virus-Programm, das eine bezahlte Lizenz nicht akzeptiert und bald abläuft. Was tun?
Mit freundlichen Grüßen
Ulrich Rapp

Mein Mail vom 16.04.2013 an store.f-secure@asknet.com

Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit nehme ich mein 14-tägiges Kündigungsrecht für die unten genannte Bestellung wahr.
Mit freundlichen Grüßen
Ulrich Rapp
.. Adresse ..

PS. Ich verwende F-Secure seit ca. 8 Jahren und jedes Jahr graut es mir vor dem Termin, wenn die Lizenzen für meine Familie (zur Zeit 6 PCs) verlängert werden müssen, weil es derart umständlich ist. Das Grauen wird durch Ihre regelmäßige Erinnerung schon Monate im Voraus übrigens nur noch präsenter). Nachdem jetzt wieder nur die Hälfte klappt, obwohl ich schon Stunden verplempert habe, habe ich die Nase voll und suche mir ein anderes Programm.

Kommentar: Mit der letzten Bemerkung war ich wohl nicht konsequent genug. Aber das passiert mir nicht wieder.

Antwort vom 16.04.2013

1. Teil:
Vor kurzem haben Sie persön­liche Unterstützung von unserem Kundenservice-Center angefordert. Weiter unten finden Sie eine Zusammenfassung Ihrer Frage und unsere Antwort.
Falls dieses Problem nicht zu Ihrer Zufriedenheit gelöst wurde, können Sie es innerhalb der nächsten 7 Tage erneut öffnen.
Wir freuen uns, dass wir Ihnen behilflich sein konnten.
asknet Electronic Business Solutions Aktiengesellschaft - Vincenz-Priessnitz-Str. 3 - 76131 Karlsruhe Germany
Vorstand / Executive Board: Michael Konrad (CEO)
Aufsichtsratsvorsitzender / Supervisory Board Chairman: Dr. Joachim Bernecker
Amtsgericht Mannheim / Commercial Registry Mannheim: HRB 108713

2. Teil von René T.:
Sehr geehrter Herr Rapp,
vielen Dank für Ihre Anfrage an unseren asknet Kundenservice.
Wie gewünscht, haben wir Ihre Bestellung mit der Bestellnummer .. storniert.
Der Kaufbetrag wird Ihnen entsprechend Ihrer Zahlungsart innerhalb von sieben Werktagen zurückgebucht.
Die Gutschrift des Kaufpreises erstatten wir - je nach Zahlungsart - entweder über die Kreditkartenagentur, PayPal oder per Banküberweisung.
Bitte beachten Sie ferner: Sofern Sie online auf Ihr Kreditkartenkonto zugreifen können, werden Sie die Erstattung bereits nach wenigen Tagen einsehen können. Andernfalls ist die Gutschrift mit der nächsten Kreditkartenabrechnung in drei bis vier Wochen ersicht­lich.
Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen,
Ihr asknet Kundenservice

Kommentar: Im 2ten Teil wurde zwar die Höflichkeit besser, aber behilflich war Asknet nie. Immerhin klappte die Rückerstattung des Kaufpreises.

Mein Mail vom 24. Juni 2014

Kommentar: Wie oben schon erwähnt, war ich leider nicht konsequent.

Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit widerrufe ich meinen eben getätigten Einkauf von F-Secure Internet Security
Kundennummer: ...
Bestellnummer: ...
Begründung:
1) Ich wollte 3 zusätzliche Lizenzen für 3 neue Computer kaufen, aber als ich den Abonnementschlüssel meinen Abonnements hinzufügen wollte, ergab dies keine neuen Lizenzen. Stattdessen wurde die bestehenden Lizenzen verlängert.
2) Die Installation oder Verlängerung von F-Secure gehört zu den Aufgaben, vor denen mir jedesmal graut, weil es nie funktioniert, wie es soll.
Mit freundlichen Grüßen
Ulrich Rapp
..Absender..

Antwort vom 24.06.2014

Die Antwort ist textidentisch mit der Antwort vom Vorjahr, nur der Name des Bearbeiters (Mann / Frau / Maschine ?) wurde geändert.

Mein Mail vom 27.06.2014

Meldung von F-Secure: Abonnement ist abgelaufen
Nach einer unbeabsichtigten Verlängerung eines Abonnements
und dessen Widerruf handelt Asknet.de rabiat:
Auch das vorherige Abo, das noch 10 Monate gültig war, wird beendet.

Sehr geehrte Damen und Herren,
kürzlich habe ich ein 3er-Abo F-Secure-Lizenzen bei Ihnen gekauft, konnte sie aber nicht für neue PCs verwenden, weil die Lizenzen meine bestehenden Abos verlängert hatten. Daraufhin hatte ich die neuen Abos gekündigt, um die Verlängerung wieder loszuwerden ...

Inzwi­schen meldet mir aber F-Secure aber, dass auch meine "alten" Abos abgelaufen seien, obwohl sie vor 2 Wochen noch bis 14.05.2015 gültig waren. Den alten Abo-Schlüssel akzeptiert F-Secure nicht.

Deshalb fordere ich Sie auf, dass mein alter Sicherheitszustand (Internet Security für 3 Rechner bis 14.05.2015) unverzüglich wiederhergestellt wird. Außerdem werde ich Sie für Schäden haftbar machen, die aus der Unterbrechung meines bezahlten Abos resultieren.
Mit freundlichen Grüßen
Ulrich Rapp

Antwort vom 27.06.2014

Ein Konto wurde für Sie automatisch erstellt, aber Sie können sich nicht anmelden, bis Ihr Kennwort eingestellt wurde.
Ihr Benutzername lautet: ..
Ihre registrierte E-Mail-Adresse lautet: ..
Klicken Sie auf den folgenden Link, um zu einer Seite zu wech­seln, auf der Sie Ihr neues Kennwort eingeben können.
https://asknet-de.custhelp.com/app/account/setup_password/...

Beachten Sie, dass dieser Link 24 Stunden nachdem er gesendet wurde, abläuft.
asknet Electronic Business Solutions Aktiengesellschaft - Vincenz-Priessnitz-Str. 3 - 76131 Karlsruhe Germany
Vorstand / Executive Board: Michael Konrad (CEO)
Aufsichtsratsvorsitzender / Supervisory Board Chairman: Dr. Joachim Bernecker
Amtsgericht Mannheim / Commercial Registry Mannheim: HRB 108713

Kommentar: Keine personalisierte Anrede; eine falsche 'registrierte E-Mail-Adresse'; ein Link, dessen Domain Asknet vortäuscht, aber nicht ist! Wer da nicht auf Spam schließt und entsprechend handelt, ist bekloppt!

Und wer bietet so etwas seinem Kunden an? ASKNET.DE, angeblich tätig für Internet-Security! Allein dafür müsste ASKNET.DE Preise von allen Spammern dieser Welt bekommen!!

Mein Mail vom 27.06.2014

1) Was soll ich damit anfangen? Meine Forderung (siehe unten) bleibt bestehen.
2) Die Höflichkeit Ihrer Anschreiben entspricht Ihrem sonstigen Service.

Kommentar: Man möge mir die mangelnde Höflichkeit verzeihen, aber da meine Mails an Asknet offen­sicht­lich automatisch ausgewertet werden, erscheint sie mir sinnlos.

Antwort vom 01.047.2014

Hallo Herr Rapp,
Laut unseren Datenbank, Sie haben eine Fehler gemacht bei die Bestellung. Anstatt neu Bestellung vorzunehmen, Sie haben Kopie die alte Bestätigungsmail angefordert. Prüfen Sie bitte nochmal Ihre Bankunterlagen,ob wir in diese Jahr(2014) von Ihrem Konto Geld abgebucht haben.
Wenn ja, schicken Sie uns eine Kopie.
Mit freundlichen Grüßen,
G..
G.. K.. D..
Technical Support Engineer
F-Secure Corporation
Absender ..

Sehen Sie wie (sic!)
Geben und erhalten Sie Rat in unserer F-Secure Community auf http://community.f-secure.com
Probieren Sie unseren Online Chat auf http://www.f-secure.com/chat
Ihre Nachricht: ref:_00Db0JXpV._500b07AyoV:ref

Kommentar: Das ich mit der Bestellung von F-Secure einen Fehler gemacht habe, ist mir auch schon aufgegangen ;-)
Im Ernst: Ich freue mich über die erste Antwort eines Menschen..!
..kann aber nichts damit anfangen. Meine Bestellung von 2014 wurde ordnungsgemäß rücküberwiesen und jetzt möchte ich keine Kopien durch die Gegend schicken, sondern einen Virenschutz auf meinem Rechner. Die Hoffnung, dass ich mein für 2 Jahre bezahltes Abonnement von 2013 zeitnah wieder nutzen kann, gebe ich hiermit auf und steige auf ein anderes Programm um.

Mein Schreiben vom 01.07.2014

Sehr geehrter .. G..,
zunächst freue ich mich, dass diesmal ein Mensch auf meine Anfrage reagiert hat. Vielen Dank dafür!
Das Problem ist aber NICHT meine Bestellung von 2014, die storniert wurde (REGISTRIERUNGSSCHLÜSSEL: JVP8-8EH4-D8FF-H3DR-LZL7).
Das Problem ist mein 2-jähriges Abonnement vom 14.05.2013, das mit der obigen Stornierung ebenfalls gelöscht wurde. Das heißt, trotz eines bis 2015 bezahlten Abos für 3 Rechner stehen diese Rechner jetzt ohne aktuellen Virenschutz da. (REGISTRIERUNGSSCHLÜSSEL: 0C3R-AQXY-4LXA-48JG-TYNB)
Da dieser unhaltbare Zustand bereits über eine Woche anhält und ich die Hoffnung aufgegeben habe, dass Ihre Firma zeitnah und wirksam reagiert, werde ich aber auf Ihr Abonnement verzichten und zu einem anderen Produkt wech­seln.
Ich fordere Sie deshalb auf, den Kostenanteil meines Abonnements, den Ihre Firma nicht erfüllt hat, innerhalb von 8 Tagen auf das Konto zu überweisen, von dem Sie den Preis für das 201er-Abo eingezogen haben (Registrierungsschlüssel siehe oben).

Mit freundlichen Grüßen
Ulrich Rapp
ehemalige Kundennummer: ..
PS: Sollten Sie weitere Informationen benötigen, finden Sie diese auf http://www.ulrich-rapp.de/stoff/pc/meckereien.htm

ISDN-Anschluss und lokales Netzwerk mittels Eumex 704PC LAN

2002

0. Einführung und Links

Auf dieser Seite schildere ich, wie ich meine Computer an die Telefonanlage für T-ISDN und T-DSL mit IP-Router und PC-Netzwerk "Eumex 704PC LAN" angeschlossen habe habe (soweit es mir gelungen ist). Der Anschluss der Anlage ans Telefonnetz ist nicht Teil dieser Beschreibung.

Die Beschreibung erscheint mir nötig, weil die Bedienungs­anleitung der Deutschen Telekom keine Installation des LAN vorsieht. Die dazu nötigen Informationen sind in einer Liesmich-Datei versteckt, die ausgesprochen lieblos geschrieben es. Und der "Service" der Deutschen Telekom ist kostenpflichtig - "non olet".

Alle Schilderungen beziehen sich auf meine Anlage, für andere Konfigurationen mögen sie als Hinweise dienen. Natürlich kann ich keine Garantie auf die Angaben geben. Ergänzungen nehme ich gerne entgegen, Anfragen weniger, denn ich bin kein Profi und habe mich auch nur durchgewurstelt. Dabei haben mir die folgenden Beiträge geholfen, für die ich danke:

Wenn ich jedes Menü als Bild eingesetze, ergibt dies sehr lange Ladezeiten. Deshalb habe ich große Bilder entfernt, wenn sie keine Besonderheiten ent­halten. Man kann sie bei Interesse aber mit dem Button "Fenster anzeigen" aufrufen.

0.1 Meine Systemvoraussetzungen

Zunächst wollte ich 2 Rechner über die Eumex-Anlage ans ISDN-Netz anschließen. Ein Rechner läuft unter Win98, der andere unter WinNT. Später kam ein Rechner mit WinXP hinzu.

Die Eumex-Anlage kann über USB und Ethernet angeschlossen werden, je ein USB-Kabel und eine Ethernet-Karte wird mitgeliefert.

Da USB-Kabel nicht sehr lang sein dürfen, traf es sich gut, dass ich die Eumex-Anlage in der Nähe des Win98-Rechners mit USB-Anschluss positionieren konnte. Der andere Rechner sollte per Ethernet-Kabel angeschlossen werden.

1. Installation über USB unter Win98

Eumex Startfenster Die Installation des Win98-Rechners mit USB machte bei mir keine Probleme: Eumex 704PC LAN Anwendersoftware aufspielen, USB-Kabel einstecken, fertig. Mit der vollständigen Installation war es möglich, die Eumex-Anlage auch für das Telefonieren zu konfigurieren.

Die interessanten Informationen finden Sie im folgenden Kapitel "LAN und WinNT".

2. Installation über LAN unter WinNT

Die Installation über LAN und WinNT ließ sich fast genauso einfach an, aber die Vorfreude verging schnell. Die LAN-Verbindung funktionierte nur Tage, dann ging nichts mehr (Januar 2002). Aus Zeitgründen habe ich meinen Rechner wieder ans Modem angeschlossen und ließ den Anschluss ein halbes Jahr liegen (bis August 2002). Der Rechner mir USB-Anschluss funktionierte in dieser Zeit problemlos.
Nach der Installation gab es einige Tage, an denen sich der Router zwar noch einwählte (Gebühren !), aber keine Verbindung ins Internet zustande brachte. Zuletzt wurde es so schlimm, dass ich wieder Modems installierte... (Dezember 2002 = aktueller Stand) und das Netzwerk abhängte wegen der Gebühren.

Im folgenden finden Sie die Zusammenfassung des zeitweise erfolgreichen Installations­versuches vom August 2002.

2.1 Datensicherung

Man kann nicht oft genug erinnern, dass man seine Daten sichert, bevor man Änderungen vornimmt.

2.2 Deinstallation von Netzwerkarte und Eumex-Software

Ich beginne mit dem Kapitel "Deinstallation" bevor ich die Installation schildere, weil normale Menschen erst zum Handbuch greifen, wenn gar nichts mehr geht;-) und dann den Ursprungszustand wieder herstellen möchten. Dies soll in diesem Kapitel beschrieben werden.
Tatsächlich macht die Eumex-Software Probleme, wenn man versucht, sie zweimal zu installieren, ohne sie zwi­schendurch zu löschen.

  1. Button: Fenster anzeigen Die Netzwerkkarte kann man über die System­steuerung abmelden. Wählen Sie
    Start - System­steuerung - Netzwerk - Netzwerkkarte
    Netzwerkkarte auswählen
    Entfernen
  2. Button: Fenster anzeigen Die Eumex-Software kann mit ihrem eigenen Deinstallation­programm entfernt werden, das sich über das Startmenu aufrufen lässt. Erschrecken Sie nicht, wenn die Deinstallation unter WinNT jedesmal einen Bluescreen oder einen ähnlichen Herzstillmacher produziert. Bei mir ist WinNT immer wieder gestartet - bisher jedenfalls...(mühsames Grinsen)
    Button: Fenster anzeigen Sollte das Deinstallations­programm mal nicht vorhanden sein (sowas gibt's tatsächlich..!?), kann man die Eumex-Software auch mit der Deinstallationroutine in der System­steuerung durchführen.
    Sytem­steuerung - Software - Telekom Eumex 704PC LAN - Hinzufügen/Entfernen
    In dieser Variante gibt es wenigstens keinen Bluescreen.

    Wenn es "wider Erwarten" (Bedienungs­anleitung der Deutschen Telekom) Probleme nach der Deinstallation gäbe, solle die Beseitigung der Registry-Einträge helfen. Dies könne man durchführen mit dem Programm
    C/cleanreg.exe
    das sich auf der Eumex-CD befindet. "CD" steht natürlich für den Laufwerksbuchstaben des CD-ROM-Laufwerkes. Nach der Eumex-Bedienungs­anleitung scheint es wichtig zu sein, dass alle ISDN-Anwendungen vor der Installation der Eumex-Software gelöscht werden.

2.3 Hardware-Verbindung für das LAN herstellen

LAN heißt Local Area Network und meint das heimische Netzwerk.

Mit meiner Eumex-Anlage wurde eine Ethernetkarte AT-2500TX von Allied Telesyn geliefert, auf die sich die folgenden Hinweise beziehen. Die zur Installation notwendige Software liegt als Diskette ebenfalls bei. Man kann die Software aber auch bei www.alliedtelesyn.com herunter ziehen. Damit hat man auf jeden Fall die neueste Version.
(Der Link zu Allied Telesyn ist nicht automatisiert, weil er beim Linktest immer Ärger macht.)

Netzwerkkarte einbauen und testen

Die Ethernetkarte AT-2500TX wird in einem PCI-Steckplatz eingesteckt und über ein mindestens 4-adriges Kabel mit RJ45-Steckern mit der Eumex-Anlage verbunden. In der Testphase verwendet man am besten ein (ziemlich teures, deshalb kurzes) fertig konfektioniertes Kabel, um zusätzliche Fehlerquellen zu vermeiden. Es ist aber auch möglich, das Kabel aus Meterware und billigen RJ45-Steckern selbst zu basteln. Dazu benötigt man keine teure Crimp-Zange. Wenn man den einen oder anderen (billigen) Stecker Verlust akzeptiert, kann man die Kontakte einzeln mit einen Schraubenzieher eindrücken !

Bei korrekter Verbindung leuchtet an der Ethernet-Karte das grüne LED "LNK 10 MB/s" und an der Eumex-Anlage das grüne LED "LAN1" oder "LAN2" oder..

Man kann die Netzwerkkarte auch mit dem DOS-Programm setup25.exe auf der beiliegenden Diskette testen und einige Einstellungen, z.B. der Übertragungsrate, vornehmen. Ich weiß aber nicht, ob es funktioniert, und ich habe es nicht geschafft, die Verbindung zur Eumex mit dieser Software zu testen. Das Programm setup25.exe läuft nicht von Windows aus, sondern man muss es unter DOS starten

  • mit DOS booten
  • a:/setup25.exe startet die Software
Treiber für die Netzwerkkarte installieren
  1. Button: Fenster anzeigen Unter WinNT installiert man die Treiber über die System­steuerung
    System­steuerung - Netzwerk - Netzwerkkarte - Hinzufügen
  2. Netzwerkarte auswählen Zur Auswahl der Netzwerkkarte kümmern Sie sich nicht um die vorgeschlagenen Netzwerkkarten, sondern Sie wählen
    Diskette
  3. Button: Fenster anzeigen Legen Sie die Diskette ein, die der Netzwerkkarte beilag oder die Sie beim Hersteller herunter geladen haben.
    Geben Sie den Fundort der Diskette an, meist A:/,
    und bestätigen Sie OK.
  4. OEM-Option auswählen Unter OEM-Option wählen Sie Ihre Netzwerkkarte aus. Bei der Software für die AT-2500TX ist sie bereits vorgegeben.

Button: Fenster anzeigenDie Eingaben 5 bis 7 können nachträglich korrigiert werden unter
System­steuerung - Netzwerk - Netzwerkkarte - Eigen­schaften
Dieses Fenster ist nicht Teil der Installationsroutine.

  1. Duplex ModeDuplexmode = Wichtig: Die Ethernetkarte AT-2500TX von Allied Telesyn unterstützt 100Mb/s, aber die Eumex-Anlage der Deutschen Telekom schafft nur 10Mb/s. Deshalb muss die Netzwerkkarte künst­lich ausgebremst werden.
    Wählen Sie:
    10Mb / Full Duplex
  2. Button: Fenster anzeigenNetwork Address LAA (was ist das?) kann übersprungen werden:
    Skip
  3. Button: Fenster anzeigen Auch Early TX Threashold kann übersprungen werden.
    Skip

    Die Älteren erinnern sich sicher noch an Skippy:-)
  4. Netzwerk-Protokolle Für Netzwerk-Protokolle wählen Sie das
    TCP/IP-Protokoll

    Soweit ich das verstanden habe, stören weitere Protokolle nur. Laut Liesmich-Datei der Eumex-Installationssoftware müssen bestimmte Protokolle sogar gelöscht werden.

    Die Eingabe 8 kann nachträglich geändert werden unter
    System­steuerung - Netzwerk - Protokolle

    Die Eingaben 9 bis 12 können nachträglich geändert werden unter
    System­steuerung - Netzwerk - Protokolle - Eigen­schaften
  5. Protokolle IP-AdressenIP-Adresse = Wichtig: Die Vorgabe ist hier zunächst DHCP, was bedeutet, dass der Router (Eumex-Anlage) dem Client (angeschlossener Rechner) eine IP-Adresse zuweist. Wenn das funktioniert, ist es schön, denn weitere Angaben sind dann nicht nötig.
    Unter NT hat diese Einstellung bei mir leider nicht funktioniert, sondern den Rechner auf Schneckentempo gedrosselt. Er hat sich nämlich fast nur noch mit Router beschäftigt. Das hat man sofort beim Starten von Windows gemerkt, weil die üblichen Klänge beim Windowsstart stark in die Länge gezogen waren. Deshalb musste ich feste IP-Adressen angegeben.
    Umgekehrt hatte ich beim Anschluss eines dritten Rechners schon einen IP-Adressenkonflikt, der mit der der Einstellund "IP-Adresse von einem DHCP-Server beziehen" schnell und elegant behoben war.
    Die Einstellungen gelten nur für den ersten Rechner, der über LAN angeschlossen wird. Für die nächsten Rechner muss die IP-Adresse an der letzten Stelle (hier 1) geändert werden, die Werte dürfen zwi­schen 1 und 249 betragen.
    Die Subnet-Mask ist eine Vorgabe der Eumex-Angabe und muss nicht geändert werden.
    Das Standard-Gateway ist die IP-Adresse der Eumex-Anlage und darf nicht ver­ändert werden.
  6. TCP/IP DNS Der Domain Name Server (DNS) muss wiederum die IP-Adresse des Routers (Eumex) ent­halten.
  7. Button: Fenster anzeigen Eigen­schaften von Microsoft TCP/IP - WINS
    Die Werte werden von der System­steuerung vorgegeben und brauchen nicht geändert zu werden.
  8. Button: Fenster anzeigen Eigen­schaften von Microsoft TCP/IP - Routing
    Die Werte werden von der System­steuerung vorgegeben und brauchen nicht geändert zu werden.
  9. Button: Fenster anzeigen Nach dem üblichen Neustart sollte die Installation der Netzwerkkarte ab­geschlossen sein.
Netzwerkverbindung testen und Eumex-Anlage konfigurieren

Nachdem die Netzwerkverbindung hergestellt ist, kann die Eumex-Anlage mit einem Browser konfiguriert werden. Diese Funk­tion kann man benutzen, um die Netzwerkverbindung zu testen.

  1. Starten Sie einen Browser
  2. Geben Sie die IP-Adresse der Eumex-Anlage ein. Es genügt auch, "Eumex" als Adresse einzugeben.
    - http://192.168.69.254 oder
    - http://eumex
  3. Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein. In der Grundeinstellung ist der Benutzername leer und das Passwort heißt "0000".
  4. Sie können die Eumex-Anlage jetzt konfigurieren.

2.4 Eumex-Software installieren

Wenn Sie nur surfen wollen, ist die Eumex-Software wahr­schein­lich nicht unbedingt nötig (siehe letzter Punkt direkt darüber).

  1. Das Installations­programm der Eumex-Software startet mit Einlegen der CD. Wenn nicht, muss man nachhelfen mitEumex Expressinstallation
    C/setup.exe
    In "C/" wird natürlich der Laufwerksbuchstabe Ihres CD-ROM-Laufwerkes eingesetzt, z.B. "E:/".

    Da ich zunächst nur die Software für den Internetzugang und das Netzwerk installieren wollte, wählte ich die Expressinstallation
    Beschreibung der Expressinstallation Das muss man allerdings blind wählen. Die Software der Deutschen Telekom zeigt die Beschreibung (siehe Bild) nämlich erst an, nachdem man es gewählt hat...
  2. Nach der üblichen Anzeige des Lizenzvertrages, der angenommen werden muss, folgt noch eine Warnung vor bereits vorhandenen ISDN-Installationen. Wen es betrifft, der sollte es lesen.
  3. Button: Fenster anzeigen Die IP-Adresse der TK-Anlage (Eumex) wird vorgegeben und muss akzeptiert werden.
    192.168.69.254
    Ich glaube, die Adresse wird aus der vorausgegangenen Installation der Netzwerkkarte über­nommen.
  4. Button: Fenster anzeigen Als Setup-Typ wählen Normalbürger
    Treiberinstallation vollständig.
  5. Button: Fenster anzeigen Zur Computeridentifikation im Netzwerk über­nehmen Sie sicherheitshalber die Vorgaben, die übrigens den Angaben aus dem Punkt 2.3.10 dieser Seite entsprechen.

    Der Hinweis unter den Eingaben: "Wenn Sie Ihrem PC..." wäre sehr wichtig, wenn wir das nicht schon erledigt hätten.
  6. Button: Fenster anzeigen Den Kopiervorgang starten Sie, nachdem Sie die Zusammenfassung im letzten Fenster bestätigt haben mit
    Weiter

2.5 Fehler­meldungen

  1. Button: Fenster anzeigen "Während des Kopiervorganges ist folgender Fehler aufgetreten: -155
    Komponente: TAPI
    Programmgruppe: TAPI
    usw. "
    Diese Fehler­meldung hängt mit einer früheren Installation von Eumex zusammen, denn sie taucht nicht mehr auf, wenn man Eumex deinstalliert und an­schließend wieder installiert (siehe oben).
  2. "Nach der Installation kann keine Verbindung zur Anlage hergestellt werden."
    Diese Fehler­meldung tauchte bei mir auf, vermutlich weil noch keine Netzwerkkarte installiert war.

2.6 Service-Pack installieren

Die Bedienungs­anleitung weist darauf hin, dass nach der Installation der Eumex-Software das aktuelle Service-Pack wieder aufgespielt werden muss.

3 Installation über LAN und WinXP

Die Installation der Eumex unter WinXP auf einem Rechner mit Onboard-Ethernet-Anschluss funktioniert relativ problemlos. Am einfachsten geht es bei meinem Rechner, wenn ich die Installation der Netzwerkkarte der Eumex-Software überlasse. Dazu überspringt man entweder bei der Installation von WinXP die Netzwerkkarte, oder man deinstalliert sie nachträglich. Den Rest erledigt die Eumex-Software alleine.

3.1 Datensicherung

Man kann nicht oft genug erinnern, dass man seine Daten sichert, bevor man Änderungen vornimmt.

3.2 Deinstallation von Netzwerkarte und Eumex-Software

Auch hier beginne ich mit dem Kapitel "Deinstallation", damit man beim Ursprungszustand beginnen kann.

  1. Die Netzwerkkarte kann man über die System­steuerung deinstallieren. Wählen SieWinXP: Netzwerkkarte deinstallieren
    Start - System­steuerung - System - Hardware - Gerätemanager - Netzwerkadapter
    Klicken Sie mit der rechten Maus­taste nacheinander auf jede Netzwerkkarte, und wählen Sie
    Deinstallieren
  2. Die Eumex-Software kann mit der Deinstallationroutine in der System­steuerung ent­fernen.
    Start - Sytem­steuerung - Software - Eumex 704PC LAN - Hinzufügen/Entfernen

  3. Wenn es "wider Erwarten" (Bedienungs­anleitung der Deutschen Telekom) Probleme nach der Deinstallation gäbe, solle die Beseitigung der Registry-Einträge helfen. Dies könne man durchführen mit dem Programm
    C/cleanreg.exe
    das sich auf der Eumex-CD befindet. Bei der Installation der Eumex-Software weist die Deutsche Telekom aber darauf hin, dass sie für der Ver­wen­dung von cleanreg.exe keine Garantie über­nehme. Deshalb würde ich es nur dann einsetzen, wenn es wirklich Probleme gibt. "CD" steht natürlich für den Laufwerksbuchstaben des CD-ROM-Laufwerkes.

3.3 Hardware-Verbindung für das LAN herstellen

Dieses Kapitel entfällt für mich, weil meiner neuere Rechner einen Onboard-Ethernet-Anschluss hat und alle Kabel schon verlegt sind ( s.o.). Wie man sie einsteckt, muss ich wohl nicht beschreiben:-)

3.4 Eumex-Software installieren

Die Installation der Eumex-Software funktioniert wie oben bei WinNT. Bei mir genügte es, sich durchzuklicken.

Nach der Installation der Software, Neustart des Rechners und Installation des Internet-Zuganges funktioniert der Intertzugang.

4. Sicherheit

4.1 Router sperren

Symbol HomeNetControl mit bestehender Verbindung Nachdem die Eumex-Software installiert ist, startet eine Internetverbindung automatisch wenn ein Browser gestartet wird. Es ist nicht mehr nötig, selbst eine DFÜ-Verbindung herzustellen. Eine aktive Verbindung wird angezeigt durch eine grüne Fläche auf dem Symbol der HomeNet Control (Häuschen in der Statusleiste rechts unten, siehe Bild).
Die Verbindung wird automatisch unterbrochen, wenn einige Zeit keine Daten mehr über die Leitung geflossen sind, und sie wird schnell wieder geöffnet, wenn wieder Daten angefordert werden. Das geht ausgesprochen schnell und bequem.

Aber die Bequemlichkeit hat einen hohen Preis. Denn eine Verbindung entsteht oft auch dann, wenn man selbst keine Verbindung gewählt hat ! In diesem Fall hat irgendein Programm die Internetverbindung selbstständig und ungefragt geöffnet.

In der jetzigen Einstellung kann jedes x-be­lie­bige Programm eine Telefonverbindung herstellen - und das ist unverschämt !!

. Selbst wenn ein Anti-Viren-Programm Updates holt will ich gefragt werden ! Wenn Outlook sich alle 10 min einwählt, kann das ganz schön ins Geld gehen.
Und wer garantiert, dass sich nur gutartige Programme ins Netz einwählen, und nicht bösartige Dialer teure 0190-Nummern anwählen?
Die Deutsche Telekom..?

Router entsperren Bisher kenne ich nur ein zuverlässiges Mittel gegen die Versuche von Programmen, sich ungefragt ins Internet einzuwählen: Der Router muss gesperrt sein, wenn man nicht ins Internet möchte.
Der Router ist die Schaltstelle der Eumex-Anlage ins Internet. Zum Sperren und Entsperren des Routers wählt man das Kon­textmenü zum Häuschen in der Statusleiste (mit der rechten Maus­taste anklicken) und wählt "Router sperren" bzw. "Router entsperren". Vergessen Sie aber nicht, dass eine bestehende Internetverbindung zusätzlich getrennt werden muss.
Das Symbol der HomeNet Control ist rot durchgekreuzt, wenn der Router gesperrt ist.Symbol: gesperrter Router

HomeNetControl Wenn sich jetzt ein Programm ins Internet einwählen will, wird keine Verbindung aufgebaut. Nur HomeNetControl bittet darum, den Router zu entsperren - aber die Software der Deutschen Telekom gibt dem Nutzer keinen Hinweis darauf, welches Programm sich wohin einwählen möchte.

Auf das interne Netzwerk hat die Sperrung des Routers keine Auswirkung.

4.2 Selbst einwählende Programme finden

Wenn man feststellen will, welches Programm eine Verbindung aufbauen will, muss man es tatsächlich einwählen lassen. Dazu muss man den Router entsperren, die HomeNetControl anzeigen lassen und warten...........
bis die HomeNetControl eine Einwahl meldet. Dann muss man "nur noch" feststellen, welches Programm sich einwählen wollte und wie man das verhindern kann.

Meldung: Einwahl durch Browser oder Outlook Die Meldung im Bild rechts "Verbindungsaufbau durch: 192.168.69.1" tritt z.B. auf, wenn Outlook das Email-Postfach abfragt. Das geschieht bei Outlook98 standardmäßig alle 10 min (wenn Outlook läuft). Wenn man dann noch die Standardeinstellung des Eumex-Routers hat (trennt eine Verbindung nach 100 Se­kunden), verbrät man pro Stunde ca. 12 (angefangene) Minuten - für einen (!) PC im Netzwerk. Da sollten Sie sich eine Flatrate besorgen oder die automatische Emailabfrage in Outlook abstellen.

Diesselbe Meldung erhält man übrigens auch bei der Einwahl eines Browser.

HomeNetControl meldet eine Einwahl Manchmal zeigt die HomeNetControl hinter "Aufbau zu" die Adresse an, die angewählt wird. Im Bild wurde die Adresse allerdings gelöscht, da sie in meinem Fall offen­sicht­lich nicht für die Einwahl­versuche verantwortlich war. Außerdem hat die Einwahladresse manch­mal gewech­selt. Ich habe aber nicht herausgefunden, wie gerade diese Adressen gespeichert und ausgewählt wurden. Auf jeden Fall waren es Adressen, die ich früher selbst besucht hatte.

Wenn man die Adresse aber als ursächlich für die Einwahl­versuche im Verdacht hat, kann man den Verantwortlichen für eine Webseite in ihrem Impressum finden. Wenn das Impressum versteckt oder nicht vorhanden ist, kann man herausfinden, wer den Domainnamen registriert hat. Für deutsche Adressen gibt die DENIC Auskunft. Für die URL im Bild habe ich "Whois Topleveldomain net" gegoogelt, und weiter führende Links bei AT-Web gefunden.

Wichtiger ist es, die Einwahl­programme auf seinem Rechner zu finden und ihnen den Hals umzudrehen. Dazu kommen alle Programme in Frage, die beim Rechnerstart automatisch gestartet werden.

Die erste Fundstelle für automatisch startende Programme ist die Registry. Starten Sie die Registry mit dem Startsymbol, wählen Sie Ausführen und geben Sie regedit ein.

  • Unter WinNT und Win98 findet man die Einträge bei:
    • HKEY_LOCAL_MACHINE/SOFTWARE/Microsoft/Windows/CurrentVersion/Run
    • HKEY_CURRENT_USER/SOFTWARE/Microsoft/Windows/CurrentVersion/Run
  • Unter anderen Win-Betriebs­systemen wird es ähnlich sein.

Die andere Fundstelle für automatisch startende Programme sind die Autostart-Ordner.

  • Unter WinNT haben die Autostart-Ordner die Adressen:
    • Windows/Profiles/Administrator/Startmenü/Programme/Autostart
    • Windows/Profiles/All Users/Startmenü/Programme/Autostart
    • Windows/Profiles/Default Users/Startmenü/Programme/Autostart
  • Unter Windows 98 haben die Autostart-Ordner die Adressen:
    • Windows/Startmenü/Programme/Autostart
  • Unter anderen Win-Betriebs­systemen wird es ähnlich sein.

Unter den Programmen, die dort automatisch starten, muss man raten oder ausprobieren, welches die selbst Wählenden sind. Erfahrungsgemäß kann man bei dieser Gelegenheit auch viele Programme ausmisten, die nur den Start verzögern und doch nie gebraucht werden. Seien Sie aber vorsichtig: Besonders in der Registry kann man ziemlich viel verbiegen.

In meinem Fall versuchte sich der PC nach jedem Neustart ins Netz einzuwählen mit jeweils unterschiedlichen Adressen. Die Einwahl­versuche hörten auf, nachdem einige Einträge aus dem Autostart-Bereich (siehe oben) der Registry entfernt wurden. Damit wurde verhindert, dass die folgenden Programme automatisch gestartet wurden:

  • BrowserWebCheck LOADWC.EXE von Microsoft
  • Scheduling Agent MSTINIT.EXE von Microsoft

In beiden Fällen vermute ich, dass die Programme mit einer Installation des IE und/oder der T-Online-Software eingeschleppt wurden.

4.3 0190-Nummern sperren

Ich empfehle dringend, bei Telekom & Co seine 0190-Nummern sperren zu lassen. Das ist zwar auch nicht sicher, aber sicherer. TDSL-Kunden hätten diesbezüglich nichts zu befürchten, wie mir ein Telekom-Angestellter versicherte.. ich glaube es unbesehen, denn ich habe kein TDSL....

Zum Thema DSL eine Ergänzung von David Lammering:
"Bei DSL wird der Provider am Benutzernamen erkannt, der während der An­meldung im Internet übertragen wird. Dieser besteht nämlich aus Zugangscode und dem Anbieternamen, etwa Benutzername@Anbieter.de. es ist bei DSL egal, welche Einwahlnummer eingegeben wird, es wird immer das gleiche Netz kontaktiert. Daher ist ein aufwendiger 0190-Schutz nicht notwendig, wenn man die ISDN-Adapter deinstalliert (System­steuerung ->System ->Geräte-Manager ->Modems ->alle ent­fernen)."

Als weitere Ergänzung berichtet Harald Potstada davon, dass er neben DSL auch ISDN zum Faxen benutze und dass ein Dialer diesen ISDN-Kanal gefunden und missbraucht habe. Bei kombinierten Anlage sei der DSL-Schutz folglich nicht umfassend. (02/2003)

5. Was sonst noch zu tun ist

5.1 Aktualisierung der Betriebssoftware

Die Betriebssoftware der Eumex-Anlage ist in der Anlage selbst gespeichert und bestimmt wesentlich die Funk­tionalität der Anlage. Die Betriebssoftware hat nichts mit der Anwendersoftware zu tun, die auf die Rechner installiert wird.

Ein Blick in die Diskussionsforen offenbart, dass die Betriebssoftware optimierungsbedürftig ist. Deshalb sollte man bei Problemen eine aktuelle Version einspielen.

  • Wenn die Eumex-Anlage bereits mit USB funktioniert, kann die Betriebssoftware per Flashload aktualisiert werden. Dabei zieht sich die Eumex-Anlage die neueste Betriebssoftware selbst aus dem Netz. Zur Vor­gehens­weise lesen Sie bitte die Bedienungs­anleitung auf Seite 78 und 80ff.
  • Sie können die neue Betriebssoftware auch selbst aus dem Internet ziehen. Lesen Sie dazu bitte die Bedienungs­anleitung auf Seite 80ff.

5.2 Outlook und andere Programme

Viele Programme wie Outlook müssen einzeln darauf hingewiesen werden, dass sie sich zukünftig über LAN und ISDN einwählen sollen.

Button: Fenster anzeigen Bei Outlook 98 geschieht dies unter
Extras - Konten - Eigen­schaften - Verbindung - Verbindung: LAN

In der Standardeinstellung wird sich Outlook alle 10 Minuten ins Internet einwählen, um nach Emails zu schauen. Wer keine Flatrate hat, kann diese selbsttätige Einwahl in Outlook abstellen unter
Extras - Optionen - Email-Übertragung - Nachrichteneingang..prüfen: AUS (Häkchen weg).

5.3 Familien bei der Deutschen Telekom

Familien wie meine hatten bei T-Online Frau und Kinder als Mitbenutzer mit eigenen Email-Adressen angemeldet. Jeder Mitbenutzer hatte seinen eigenen Rechner oder wenigstens einen eigenen Telefonbucheintrag, sodass jeder seine Emails sehr einfach abrufen konnte, z.B. mit Outlook. Damit ist es nun dank der Deutschen Telekom vorbei.

Jetzt geht man mit dem Router ins Internet, und der Router meldet sich immer mit denselben Zugangsdaten eines Mitbenutzers an, z.B. Papa = Mitbenutzer #0001. Das gilt auch, wenn Sohn (= Mitbenutzer #0003) mit seinem eigenen Rechner über das Familiennetzwerk ins Netz geht. Beim Surfen spielt das keine Rolle, aber seine elektronische Post kann er so bei der Deutschen Telekom nicht mehr erledigen.
Denn die Deutsche Telekom händigte die Emails nur an den jenigen aus, der sich auch ursprünglich ins Internet eingewählt hat, obwohl alle Zugangsdaten zum Email-Postfach inklusive Passwort nochmals abgefragt werden.

Als Lösung haben wir früher mehrmals täglich die Routereinstellungen geändert, damit sich die Familie abwech­selnd als Mitbenutzer #0001, #0002 usw. einwählen kann. Irgendwann ist es uns zu bunt geworden, ich habe meine E-Mail-Adresse geändert und damit meine Frau ihre E-Mails bequem abrufen kann, sind wir nur noch über MItbenutzer #0002 ins Netzt gegangen. Achtung: Kostenfalle: Die Flatrate gilt nur für den Mitbenutzer #0001 ! So etwas nennt man aus Sicht von T-Online vielleicht Lehrgeld, aber aus meiner Sicht total kundenunfreundlich.
Jetzt haben wir keine T-Online-Email-Adressen mehr.

Die Eumex hat die Sache bei mir im August 2005 auf die Spitze getrieben. Sie zeigte zwar an, dass sie sich über Mitbenutzer #0001 eingewählt habe, tat es aber nicht. Das fiel erst auf, als ich mich im Kundencenter einwählen wollte und die Daten des Mitbenutzers #0002 als Auswahl vorgesetzt bekam. Ein halbes Dutzend Telefonate mit verschiedenen überlasteten Hotlines später kam einer auf die Idee, den Mitbenutzer #0001, der schon dastand, nochmal in die Eumex einzutippen und hochzuladen. Da ging es wieder, aber eine Woche Surfen auf Mitbenutzer #0002 wird mir T-Online sicher präsentieren.

Deshalb wird dieses vermutlich mein letzter Eintrag sein. Meinen nächsten Erfahrungs­bereicht werde ich von den DSL-Zugängen von 1&1 schreiben. T-Online Ade.

5.4 HomeNetControl frisst Rechenzeit

Im Dauerbetrieb ist festzustellen, dass die HomeNetControl viel Rechenzeit kostet. Wer es genau wissen will, kann es mit dem Taskmanager kontrollieren, aber bei mir wurde der Rechner so stark ausgebremst, dass es unübersehbar war. Ich lasse deshalb die HomeNetControl nicht mehr automatisch starten, sondern erledige das manuell. Das ist zwar wiederum ein Komfort­verlust, aber nicht zu vermeiden.
Der automatische Start der HomeNetControl erfolgt aus

  • WinXP: Dokumente und Einstellungen/All Users.Windows/Startmenü/Programme/Autostart/HomeNetControl
  • WinNT: Windows/Profiles/All Users/Startmenü/Programme/Autostart/HomeNetControl
  • Win98: Windows/Startmenü/Programme/Autostart/HomeNetControl

Das Einfachste ist es, das Programm aus dem Autostart-Ordner auf den Desktop zu verschieben. Von dort kann man es dann manuell starten.

6. Wenn die Eumex wieder spinnt

Es gehört heute zum guten Ton, dass Elektronik ab und zu spontan die Arbeit verweigert. Dem schließt sich auch die Eumex-Anlage der Deutschen Telekom an.
Die folgenden Schritte würde ich nacheinander ausprobieren, muss aber wiederholen, dass ich keine Garantie für die Richtigkeit oder Vollständigkeit der Angaben über­nehmen kann und auch nicht für eventuelle Schäden hafte.

  • Bei jedem anderen System würde ich zuerst alle Steckverbindungen und Kabelwiderstände prüfen, aber bei der Eumex verzichte ich darauf, weil andere Fehler häufiger sind.
  • Stecker raus: Zunächst trennt man die Eumex-Anlage für 5 Minuten (nach Auskunft der Hotline sogar 30 min) von der Stromversorgung. Die Wartezeit ist nötig, damit Eumex seine aktuellen Macken auch wirklich vergisst. Natürlich funktioniert in dieser Zeit kein Telefon.
  • Routerinitialisierung:
    • Eumex einrichtenStarten Sie die Eumex-Konfigurationssoftware:
      rechter Mausklick auf das Eumex-Symbol (Fernglas). Einrichtung
    • Konfiguration speichernSpeichern Sie die Konfiguration (Telefonnummern usw.) mit Einrichtung - Speichern
    • RouterinitialisierungInitialisieren Sie den Router mit Einrichtung - Netzwerk - Routerkonfiguration - Routerinitialisierung.
    • Konfiguration ladenLaden Sie die Konfiguration wieder mit Einrichtung - Öffnen
  • Software aktualisieren: (Beschreibung für USB-Rechner)
    • Laden Sie die aktuelle Software von http://hilfe.telekom.de/hsp/cms/content/HSP/de/148 herunter. Dort finden Sie auch Update-Anleitungen.
      (Nachtrag 08/2004: Ein Direktlink wurde leider vielfach geändert oder umgeleitet, deshalb müssen Sie sich selbst durchklicken.
      Weil die Telekom auf ihren Seiten jeden modernen Schnickschnack verwendet, kommt man nicht mit allen Browsereinstellungen durch. Mit dem Internet Explorer ist es kein Problem, denn der schreckt bekanntlich vor keiner Sicherheitslücke zurück.
    • Trennen Sie die USB-Verbindung
    • Deinstallieren Sie vorhandene Eumex-Software: System­steuerung - Software - Telekom Eumex.. - Entfernen
    • PC neu starten.
    • Heruntergeladene Software installieren durch Doppelklick auf die Software.
    • PC neu starten.
    • USB-Verbindung wieder herstellen, Windows erkennt die Anlage und bindet sie an.
  • Flashload:
    • Konfiguration speichernSpeichern Sie die Konfiguration (Telefonnummern usw.) mit Einrichtung - Speichern
    • Trennen Sie die Eumex-Anlage vom NTBA, d.h. ziehen Sie den Stecker zur Telefonleitung. Laut Auskunft der Hotline wird die Eumex-Anlage ab­geschossen, wenn während des folgenden Flashloads ein Telefonanruf eingeht.
    • Vermutlich aus demselben Grund sollen auch Netzwerkverbindungen zu anderen Rechnern unterbrochen werden.
    • FlashloadAktualisieren Sie die Betriebssoftware der Anlage durch Flashload. Dazu ist ein USB-Anschluss nötig.
    • Stellen Sie den Auslieferungszustand wieder her. Dazu müssen Sie an einem analogen Telefon (das an die Eumex angeschlossen ist) die folgenden Tasten drücken:
      • R 8 * 0000 # Quittungston
        0000 ist der PIN-Code der Eumex im Auslieferungszustand, ggf. müssen Sie Ihre geänderte PIN einsetzen.
      • 900 # Quittungston
    • Konfiguration ladenLaden Sie die Konfiguration wieder mit Einrichtung - Netzwerk - Laden
  • Ich habe es übrigens auch schon erlebt, dass ich die Einwahl der Eumex auf Mitbenutzer #0001 geändert habe und dies auch angezeigt wurde, sich die Eumex aber munter als #0002 eingewählt hat. Da die Flatrate nur für #0001 gilt, kann das ganz schön teuer werden, bis man es merkt.
  • Rufen Sie die Hotline an: 01805 1990 (kostenpflichtig)
  • Nutzen Sie für Internetzugänge die Konkurrenz, z.B. 1&1, gmx,..